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Es geht um einen hoffnungsvollen und zuversichtlichen Schritt!
Die Kirchenvorstände „meiner“ drei Gemeinden Markus-Paulus, Jößnitz und Steinsdorf haben nach intensiven Gesprächen festgelegt, dass wir gemeinsam ab dem 01.01.2027 als eine Kirchgemeinde vereinigt zusammen in Richtung Zukunft gehen. Seit dem 01.01.2025 ist mir das gesamte Gebiet der drei Kirchgemeinden als ein Seelsorgebezirk übertragen worden, was heißt, dass ich selbst schon in dieser „vereinigten Gemeinde“ arbeite. Mir persönlich ist dabei aufgefallen, dass wir als Stadt und Dorf gut zusammenpassen, was an ganz vielen engagierten und tollen Menschen liegt.
Perspektivisch wurde mit der Zusammenlegung zu einem Seelsorgebezirk festgelegt, dass es eben nur noch eine Pfarrstelle gibt. Die Strukturfragen in unserer Landeskirche beschäftigen sich in einer kleiner werdenden Kirche immer auch mit Fragen des Personals, welches angestellt werden kann, wenn die Finanzen weniger werden. In diesem Zusammenhang wird es in naher Zukunft auch bei den Pfarrstellen spürbare Einsparungen geben. Wenn wir also unseren Weg als eine Gemeinde mit dem Namen „Ev.-luth. Markus-Paulus-Kirchgemeinde Plauen, Jößnitz, Steinsdorf“ gehen, dann ist unsere Pfarrstelle, woran auch andere Anstellungen hängen, erst einmal gesichert. Das bedeutet, dass wir den Weg, den wir gemeinsam schon gehen, weiterverfolgen können. Im Blick auf die anstehenden Kirchenvorstandswahlen kehrt dabei auch etwas mehr Ruhe ein, da sich der eine Kirchenvorstand aus wesentlich weniger Menschen zusammensetzten wird, als in der aktuellen Lage mit drei komplett zu besetzenden Kirchenvorständen. In den letzten Jahren meines Dienstes in unseren Gemeinden konnte ich erfahren, dass Menschen aus verschiedenen Orten für die eine Sache der Kirche Entscheidungen treffen können, was mir zeigt, dass kein Ort in unserer Gemeinde Angst haben muss, vergessen zu werden. Ich persönlich bin von ganzem Herzen mit Zuversicht in unseren Gemeinden Pfarrer und gehe auch diesen Schritt mit Glauben, Liebe und Hoffnung in einer Kirche, die weitergeht und immer im Wandel ist und bleibt.
Ihr und Euer Pfarrer Andreas Vödisch
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